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  Die Flammenfrau
Die Flammenfrau
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Jana Held

Nibelungen, Die

Teil 1 der Saga

 

Klappentext:

 

Eine Weissagung lässt Bruno von Falkenstein, einen Ritter aus Burgund, in den hohen Norden ziehen. Hier soll er der sagenumwobenen Flammenfrau begegnen und ein Kind mit dem Namen Brunhild zeugen. Doch kaum hat der Recke mit seinem jungen Gefährten Faramund die Eiswüste erreicht, so stürzt ein Adler vom Himmel herab, um sie anzugreifen. Es scheint, als seien die Mannen aus Burgund in den tödlichen Zweikampf zweier Kriegerinnen geraten, die für das Wohl einer geheimnisvollen Göttin streiten.

 

 

zur Geschichte:

 

Nach dem Tod seiner Frau Genovefa zieht Ritter Bruno von Falkenstein mit seinem neu gewonnenen Gefährten Faramund von Hohenfels in den hohen Norden um den Schwur zu erfüllen, den er seiner sterbenden Frau gegeben hat. Kaum dort angekommen, werden sie in die Auseinandersetzung zweier Schwestern gezogen: Auf der einen Seite steht Luovana, die Hüterin des Feuers, Priesterin der guten Seite der alten Göttin, die den beiden Rittern das Gastrecht auf der Flammenburg gewährt und sich in Bruno von Hohenfels verliebt. Auf der anderen Seite steht Lursa, Priesterin der bösen Seite der alten Göttin, die mit ihrem Geliebten, den in Adlergestalt gebannten Magier Pyros versucht die Priesterschaft der alten Göttin zu vernichten und den gefährlichen Magier Elinor (Pyros Vater) aus dem Bann der Priesterschaft des alten Volkes zu befreien. Luovana gelingt es, den immer noch trauernden Bruno von Falkenstein zu verführen – doch Lursa schlägt zurück: Mit einem Fluch verwandelt sie Brunos Zuneigung zu Luovana in Misstrauen, woraufhin dieser versucht, Luovana aus dem Weg zu gehen. Dennoch trägt diese eine Liebesnacht ihre Früchte: Luovana wird schwanger. Als Lursa dies erspürt, löst sie mittels Blutmagie für eine Nacht den Bann der über Pyros liegt, so dass dieser ebenfalls mit Lursa ein Kind zeugen kann, das den Untergang von Luovana und ihrem Kind herbeiführen soll. Neun Monate später bringt Luovana ihre Tochter Brunhild zu Welt. Ihre Heilerin Antana wird derweil von dem Magier Pyros aufgesucht, um ihr zu Offenbaren, das diese ebenfalls ein Kind des Magiers Elinors ist. So folgt sie Pyros um Lursa bei der Geburt ihres Kindes zu helfen: Raban, ein Knabe. Luovana stirbt an den Folgen der Geburt, woraufhin Bruno von Falkenstein dem Wahnsinn verfällt. Die ehemalige Geliebte von Luovana, die Kriegerin Arma nimmt die beiden Ritter und Brunhild mit zum alten Volk, um Brunhild dort auszubilden. Doch einige Jahre später kommt es zum entscheidenden Zusammentreffen zwischen dem mittlerweile dem Wahnsinn verfallenen Magier Pyros und denjenigen, die zwischen ihm und seinem gebannten Vater Elinor stehen…

 

 

 

Kurzrezension:

 

Obwohl sich die Geschichte flüssig lesend lässt und auch eine gewisse Spannung aufbaut, beschreibt Jana Held die Motivationen der Charaktere nur Ansatzweise, so dass es für den Leser teilweise sehr schwer ist, die Handlungen einiger Charaktere nachzuvollziehen. Dadurch erscheint es teilweise so, dass die Charaktere nur eine gewisse Handlung vollziehen, damit die Geschichte eine neue Wendung bekommt. Dies ist für den Leser meiner Meinung nach aber nicht befriedigend. Die Verbindung zur Nibelungensage bekommt das Buch aufgrund der Namenzusammenhängigkeit der Charaktere, ansonsten hätte die Geschichte auch überall sonst spielen können – wäre halt nur nicht von dem Verlag in dieser Menge gedruckt worden.

 

Erscheinungsjahr: 1997

Seitenanzahl: 284

rezensiert von Mythrael am 17.12.2004

 

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