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Henry Rider Haggard

Haggard-Reihe

Teil 1 der Saga

 

Klappentext:

 

Der Racheauftrag einer zweitausend Jahre zurückliegenden Bluttat führt Leo Vincey, den letzten Sproß eines alten griechischen Geschlechts, zusammen mit Horace Holly, seinem väterlichen Freund und Erziehen, nach einer gefahrvollen Reise in die geheimnisvolle Totenstadt Kôr, wo ein uralter Kampf überirdischer Mächte seinen Höhepunkt erreicht und wo SIE herrscht: SIE, die wiedergeborene Göttin, vom Reichtum des alten Ägypten, von der Weisheit des antiken Griechenlands und von der Macht des imperialen Roms. SIE – von ewiger Jugend und tödlicher Schönheit…

 

 

zur Geschichte:

 

Der Gelehrte Horace Holly übernimmt unter mystischen Umständen die Vormundschaft über den Sohn eines Freundes. Als der Junge, Leo Vincey, seinen fünfundzwanzigsten Geburtstag feiert, übergibt ihm Horace eine alte Schatulle, die er für diesen Augenblick von Leos Vater bekommen hatte. In dieser Schatulle befinden sich Gegenstände, die darauf hinweisen, das einer von Leos Vorfahren vor über 2000 Jahren aufgrund der Eifersucht einer geheimnisvollen Magierin getötet wurde. Zusammen mit ihrem Diener Job machen sich die beiden ins Herz von Afrika auf, um Leos Vorfahren zu rächen. Doch kaum sind sie in Afrika angelangt, befinden sie sich in der Gewalt eines Kannibalen-Stammes, der dieser geheimnisvollen Magierin dient.
Als sie Leo kurz vorm sterben heilt, erkennt sie ihn als den Nachfahren und verliebt sich in Leo. Auch Leo, der von der grausamen Art der Magier zwar abgestoßen wird, kann sich der Liebe zu ihr nicht entfliehen. Daher macht sie ihm das Angebot, selber unsterblich zu werden…

 

 

 

Kurzrezension:

 

Henry Rider Haggard, schreibt das Buch aus der Perspektive des Horace Hollys. Die Geschichte beginnt im Beschaulichen England und verlagert dann in das zur damaligen Zeit geheimnisvolle und unerforschte Afrika.
Die Kultur, die Haggard sich Auserdacht hat, ist äußerst interessant. Trotz der immensen Weisheit kann sich die Herrscherin nicht von den Fesseln ihrer Herkunft befreien. Obwohl sie seit Jahrhunderten über verschiedene Völker herrscht, sind diese dennoch in ihrer Wildheit verdorben. Dies mag daher kommen, dass SIE als Alleinherrscherin die vollkommene Macht genießt, und niemandem Rechenschaft ablegen muss. Die perfide Lebensweise der Stämme lässt diese Kultur zugleich interessant, aber auch abstoßend erscheinen.

Da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, findet es bei mir keinen Anklang, obwohl das Abenteuer sehr interessant geschildert ist. Als weiteres Manko muss ich mit aufführen, das er als Tatsachenbericht geschrieben sein soll – was zwar zur damaligen Zeit (Erstausgabe 1887 in London) eine moderne Rahmenhandlung für einen phantastischen Roman war, aber die ganze Sache etwas lächerlich erscheinen lässt.

 

Erscheinungsjahr: 1984

Seitenanzahl: 315

rezensiert von Mythrael am 13.01.2005

 

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