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  Das Drachenlied
Das Drachenlied
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Alexander Nix

Nibelungen, Die

Teil 4 der Saga

 

Klappentext:

 

Zwerg Alberich, der Hüter des Nibelungenhortes, ist verzweifelt. Der grausame Siegfried hat ihm die Tarnkappe geraubt. Doch wie soll Alberich ohne sein magisches Werkzeug den Schatz im Hohlen Berg bewachen? Es gibt nur eine Lösung: Er muss eine neue Magie finden. Zusammen mit seinen Gefährten, dem alten Mütterchen Mitternacht und dem Hunnenkrieger Löwenzahn, macht sich der Zwerg auf die Suche. Es heißt, Siegfried habe den letzten Drachen erschlagen, um durch dessen Blut unverwundbar zu werden. Alberich beschließt, es ihm gleichzutun: Er will im Drachenblut baden – und seinen Erzfeind zum Schwertkampf fordern.

 

 

zur Geschichte:

 

Siegfried von Xanten hat dem Zwergen Alberich überlistet, ihm die Tarnkappe gestohlen und den Hort der Nibelungen für sich beansprucht. Der besiegte Alberich wird dennoch von Siegfried weiterhin als Horthüter eingesetzt, bis er diesen abholen lassen will. Doch ohne die Magie der Tarnkappe kann Alberich den Hort der Nibelungen nur sehr schwer bewachen. Als er erfährt, dass Siegfried einen Drachen erschlagen hat und fortan Unverwundbar ist, bricht er auf, um ebenfalls im Blut des Drachen zu baden, so dass er den Hort weiterhin beschützen kann. In seiner Begleitung reisen Mütterchen Mitternacht, eine alte Räuberbraut und der Hunnenkrieger Löwenzahn, die beide eigene Ziele mit dem Blut des Drachen verfolgen. Doch als sie die Drachenweide erreichen, müssen sie feststellen, das schon eine Horde von Kriegern den toten Drachen für sich beanspruchen. Und dann ist dort noch diese Erscheinung von Wodan, dem Rabengott, der wohl auch im Zusammenhang mit dem Drachen steht…

 

 

 

Kurzrezension:

 

Alexander Nix fängt den Zorn und die Verzweiflung des Zwergen Alberichs ein – und versucht ihn mit einer Portion Witz zu würzen; was leider nicht ganz gelingt. Das Buch ist als klassische Reise mit verschiedenen Zwischenpunkten gegliedert und bietet, bis auf das Ende, keine großen Überraschungen. Interessant ist das Wiedersehen mit Hagen von Tronje, der weiterhin dem Fluch des Siebenschläfers erlegen ist. Obwohl ich mich aufgrund des Themas „Sicht des Zwerges“ auf das Buch gefreut habe, war ich über eine lange Strecke des Buches enttäuscht. Gerade in Hinblick auf die Tatsache, dass die Zwerge im Nibelungenlied von den finsteren Alben abstammen und keine tolkienschen Zwerge sind, gehört der versuchte Witz nicht in das Buch. Dies lässt Alberich sehr tollpatschig erscheinen, obwohl er bereits Jahrhunderde den Nibelungenhort erfolgreich verteidigt. Wenn das Ende der Geschichte nicht einen Ausgang gehabt mit dem ich persönlich nicht gerechnet habe und der mich positiv überrascht hat, hätte das Buch von mir nur 2 Sterne erhalten.

 

Erscheinungsjahr: 1997

Seitenanzahl: 245

rezensiert von Mythrael am 22.12.2004

 

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